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Stiftskirche Klosterneuburg
Katholische Kirche in Klosterneuburg, NÖ
Die Stiftskirche Klosterneuburg ist eine ehemalige dreischiffige Basilika mit Querhaus und Vierungsturm. Sie entstand im 12. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert zu einer Abseiten-Saalkirche umgebaut. Die barocke Innenausstattung, die von Früh- bis Spätbarock umfasst ist, macht sie kunsthistorisch bedeutsam. 1936 wurde sie von Papst Pius XI. zur Basilica minor erhoben und ist zugleich Dekanats- und Pfarrkirche. Die Stiftskirche ist ein Beispiel für die Entwicklung von romanischem Bau in gotische und barocke Stilrichtungen. Sie erhielt im 16. Jahrhundert eine welsche Haube, die später abgetragen wurde. Die barocke Umgestaltung umfasste Fresken, Stuckaturen und einen Hochaltar. Im 19. Jahrhundert wurde sie in historistischem Stil renoviert, wobei Turme und Fassaden neu gestaltet wurden. Die Kirche zeigt eine Mischung aus romanischen, gotischen und barocken Elementen. Besucher können die barocke Innenausstattung, darunter Fresken und Stuckreliefs, sowie den Hochaltar mit Marienbildern bewundern. Die Kirche verfügt über zwei Türme, die im 19. Jahrhundert neu errichtet wurden. Im Chor befindet sich ein Kaiseroratorium und Seitenkapellen. Die Westfassade weist eine Mischung aus Neoromanik und Neugotik auf, während die Südwestseite eine neoromanische Gliederung zeigt. Die Kirche ist ein bedeutendes kulturelles und historisches Zentrum der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Klosterneuburg
- Baustil
- Romanische Architektur
- Architekt
- Josef Schömer
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