Kloster Cikádor

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Kloster Cikádor

Das Kloster Cikádor liegt in Bátaszék, einem Ort im Komitat Tolna in Ungarn. Es war einst eine Zisterzienserabtei, die 1142 von König Géza II. als erstes ungarisches Kloster dieser Ordensfiliation gegründet wurde. Die Anlage war ursprünglich eine dreischiffige, kreuzförmige Kirche mit Querhaus und Chor. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, bis sie schließlich in Ruinen zurückblieb. Das Kloster war bis ins 15. Jahrhundert ein lebendiger Ort des religiösen Lebens. Es war mehrfach zwischen verschiedenen Orden ausgetauscht und fiel schließlich in Kommende. 1529 wurde der Ort von den Türken erobert, und die Kirche wurde in eine Moschee verwandelt. 1687 wurde der Ort zurückeroberbar, und ab 1718 wurde die Kirche wieder für Gottesdienste genutzt. Im 18. Jahrhundert wurde sie barock umgebaut, doch im 19. Jahrhundert wurde sie teilweise abgebrochen. Die Ruinen der ehemaligen Abtei sind heute ein Teil des Ruinengartens, der 2001 eingeweiht wurde. Die Kirche wurde 1996 freigelegt, und die Ausgrabungen begannen 1994. Die Anlage umfasst das Kirchenschiff, das Querhaus und die Seitenkapellen. Die Ruinen bieten einen Eindruck von der ursprünglichen Ausrichtung und Größe der Abtei. Die Umgebung umfasst den Ort Bátaszék, in dem heute Serben und Deutsche angesiedelt sind.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Abtei
Ort
Bátaszék
Erbaut
1142

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