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Schloss Marchegg
Schloss im Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich
Das Schloss Marchegg ist ein Barockschloss in der Gemeinde Marchegg im Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich. Es gehört zu den sechs Marchfeldschlössern und wurde ursprünglich als Stadtburg an der nordwestlichen Ecke der Stadtmauer errichtet. Die Burg wurde nach der Schlacht bei Groißenbrunn im Jahr 1260 als Schutzanlage gegen Ungarn gebaut und wurde erstmals urkundlich 1346 erwähnt. Das Schloss war bis ins 17. Jahrhundert ein Jagdsitz und wurde 1621 von Graf Paul Pállfy als Eigenbesitz übernommen. 1715 wurde es barockisiert, und der Wassergraben wurde zugeschüttet. Seit 1957 ist das Schloss ein Teil der Stadt Marchegg und beherbergt eine Ausstellung zur Geschichte der Region. Die Ausstellung „Von König Ottokar bis zu den Fürsten Pálffy“ ist jährlich von April bis Oktober besuchbar. Im Schlosspark und auf dem Hochwasserschutzdamm bietet sich ein Rundblick auf die Weißstorchkolonien, die auf dem Schloss, im Park und im Naturreservat nisten. Die Renovierungsarbeiten im Jahr 2022 führten zur Erkenntnis, dass die 1924/25 errichtete Gruft der Familie Pálffy von Clemens Holzmeister stammt. Die ehemalige Kapelle und einige Räume im Schloss sind mit Stuckdecken ausgestattet. Die Einfahrt zum Schloss ist mit einem schmiedeeisernen Tor versehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Schloss
- Ort
- Marchegg
- Adresse
- Im Schloß 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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