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Fântânele
Gemeinde im Kreis Arad, Banat, Rumänien
Fântânele liegt im nördlichen Teil des Banats, in der Ebene, am südlichen Ufer der Marosch. Mitten durch das Dorf führt die Verbindungsstraße Arad – Lipova. Die nächstliegende Stadt ist Arad, nachbarliche Orte sind Kleinsanktnikolaus, Schöndorf, Glogowatz und Wiesenhaid. Der Ort ist flach und liegt etwa 15 Meter höher als der Wasserspiegel der Marosch. Die Flächen bestehen aus Feldern, Gärtnereien, Wein- und Obstgärten sowie Wiesen. Wald ist nicht vorhanden. Vor der österreichischen Kolonisierung 1766 gab es in dem Ried gelegenen Walachenort einige Häuser, möglicherweise von Rumänen oder Roma bewohnt. Die Einwohner übersiedelten sich nach Kleinsanktnikolaus und Lippa. Der neue Ort entstand unweit dieser Häuser. Nach der Ansiedlung durch Carl Samuel Neumann Edler von Buchholt wurde der Ort mit 97 Häusern für 352 Deutsche neu angelegt. Die Ansiedler kamen aus dem Trierischen, Lothringen, Luxemburg und dem Saarland. Der ursprüngliche Name des Ortes war Kisfalu(da), was ungarisch „kleines Dorf“ bedeutet. 1768 wurde dem Ort der deutsche Name „Englbrunn“ verliehen, nach dem Engel, der auf dem Brunnen stand. Zwischen 1867 und 1918 trug das Dorf den ungarischen Namen Kisfalud oder Angyalkút. Nach 1918 wurde der Name Engelsbrunn wieder verwendet, ab 1948 erhielt es den rumänischen Namen Fântânele. Josef Zauner, Verleger und Pionier der europäischen Einigung, wurde hier geboren.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Arad
- Adresse
- Principală, nr. 115,Județ: Arad
- Seehöhe
- 122 m
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