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Burg Friedau
Burg in der Schweiz
Die Ruine der Burg Friedau steht im Gemeindegebiet von Zizers im Kanton Graubünden. Sie liegt unweit des Bahnhofs und mitten in einem Wohnquartier. Von der einst grösseren Anlage ist nur ein starker viereckiger Bergfried mit einer Seitenlänge von etwa 12 Metern erhalten. Die Umrisse der ursprünglichen Burg sind nicht mehr erkennbar, da die Umgebung überbaut ist. Die West- und Ostwand weisen starke Risse auf, und die Mauern sind teilweise geneigt. Die Burg wurde über einem frühmittelalterlichen Herrenhaus gebaut, das 955 von Otto dem Grossen dem Bischof von Chur geschenkt wurde. Im 13. Jahrhundert wurde der Hof zu einer Burg umgebaut, wobei Bischof Volkard von Neuburg begann und Bischof Heinrich von Monfort beendete. Bis 1649 blieb die Burg in bischöflicher Hand, danach wurde sie an das Hochgericht der Vier Dörfer verkauft. Im 16. Jahrhundert war der Turm noch von einer Mauer und einem Graben umgeben. Die Ruine bietet einen Blick auf die Geschichte der Region. Im Turm wurden 2016 Knochenfunde entdeckt, die möglicherweise auf ein Folteropfer aus dem 13. Jahrhundert hinweisen. Die gesamte Ruine wurde 2016 gesichert, und die Südwesthälfte des Turmes wurde mit Pfählen stabilisiert. Die Anlage ist heute ein Kulturräume für die Öffentlichkeit und Teil der Kulturinstitution «Pro Castellis».
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Kanton Graubünden
- Erbaut
- 1200
In der Nähe
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