📷 Bild: Wikimedia Commons
Liéhon
französische Gemeinde
Liéhon liegt im Département Moselle in der Region Grand Est, 17 Kilometer südöstlich von Metz und vier Kilometer östlich von Verny. Die Gemeinde erstreckt sich auf einer Höhe zwischen 214 und 291 Metern über dem Meeresspiegel, wobei die mittlere Höhe bei 260 Metern liegt. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 5,34 km² und ist umgeben von ländlichem Raum mit leicht hügeligem Gelände. Die Ortschaft gehörte ursprünglich zum Bistum Metz und war bis ins 4. Jahrhundert bewohnt. Im Jahr 2003 wurden bei der Vergrößerung des Flughafens Metz-Nancy-Lothringen Reste einer römischen Villa entdeckt, in der goldene Artefakte gefunden wurden. Im Jahr 1871 wurde die Region durch den Frankfurter Frieden dem deutschen Reichsland Elsaß-Lothringen zugeordnet. Während des Zweiten Weltkriegs war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt. 1915 wurde der Name der Gemeinde in „Lieheim“ geändert, bis 1919 wieder in Liéhon zurückgenommen. Liéhon ist bekannt für sein Wappen, das blauen und goldenen Sparren enthält, die auf das Saulnois (Salzgau) hinweisen, sowie einen roten Speer als Attribut des Schutzpatrons Mauritius. Die Gemeinde hat eine ländliche Struktur mit traditionellen Bauernhöfen und kleineren landwirtschaftlichen Betrieben. Die Bevölkerung lebt vor allem vom Getreidebau und der Viehzucht. Die Region ist durch ihre historischen Spuren und kulturelle Tradition geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 291 m
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