Benediktinerinnenkloster Osnabrück
Kloster in Deutschland
Das Benediktinerinnenkloster Osnabrück wurde 1854 gegründet und liegt im Stadtteil Kamp, heute Graben Nr. 10. Es ist ein Zuhause für Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament und wurde 1859 zum Priorat erhoben. Das Kloster ist nicht mit dem ehemaligen Kloster Gertrudenberg verwechselbar und steht auf dem Gelände der ehemaligen Nobbenburg am Hasetorwall. Das Kloster hat eine reiche Geschichte, die bis in die 19. Jahrhundert zurückreicht. Die Schwestern führten bis 1865 eine Mädchenschule, die von König Georg V. von Hannover besucht wurde. Nach dem Kulturkampf verließen die Schwestern 1875 Deutschland und gingen ins Exil. 1899 wurde in Osnabrück ein neues Kloster gebaut, das 1910 erweitert wurde. 1942 bis 1944 wurde das Kloster durch Bombardierungen beschädigt, doch es wurde durch Spenden und Unterstützung wiederaufgebaut. Die Schwestern betreiben heute eine Hostienbäckerei, eine Paramentenwerkstatt und eine Kerzenverzierungswerkstatt. Das Kloster am Hasetorwall 22 beherbergt derzeit 18 Nonnen. Die Räume sind für Besucher zugänglich, und man kann die Umgebung sowie die historischen Gebäude erkunden. Ausblick auf die Stadt und den Hasetorwall sind möglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Osnabrück
- Erbaut
- 1854
- Website
- https://www.osb-os.de/
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