📷 Bild: Wikimedia Commons
Domschatz- und Diözesanmuseum
Museum in Osnabrück
Das Domschatz- und Diözesanmuseum in Osnabrück ist das katholische Museum des Bistums und liegt direkt neben dem Dom St. Peter. Es wurde 1918 unter Bischof Wilhelm Berning gegründet, um kirchliche Kunst aus dem Dom und den Kirchen der Diözese zu sammeln und zu präsentieren. Die Ausstellungsfläche umfasst 500 m² und zeigt Exponate aus über 1000 Jahren Bistumsgeschichte. Die Dauerausstellung umfasst den Domschatz, Reliquien der Bistumsheiligen Crispin und Crispinian sowie Manuskripte, Gemälde, Skulpturen und liturgische Kleidung. Ein Highlight ist das Kreuz des Domkapitels aus dem 11. Jahrhundert, das mit Edelsteinen und Perlen verziert ist. Zudem sind Werke des „Meisters von Osnabrück“ sowie ein Priestergewand aus byzantinischer Seide aus dem 11. Jahrhundert zu sehen. Die Ausstellung thematisiert auch wichtige Epochen der Bistums- und Domgeschichte. Im Museum können Besucher die Ausstellungsstücke sowie die Räume erkunden, die bis heute im Gottesdienst der Kathedrale genutzt werden. Gelegentlich finden Konzerte statt, die die Atmosphäre des Ortes ergänzen. Die Ausstellungen vermitteln Einblicke in die kulturelle und religiöse Geschichte der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Osnabrück
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