📷 Bild: Wikimedia Commons
Rahling
französische Gemeinde
Rahling liegt im südwestlichen Teil des Bitscher Landes, am Übergang zum Krummen Elsass. Der Ort ist Teil des Naturparks Nordvogesen und grenzt im Süden an Dehlingen und Butten, im Osten an Montbronn, im Norden an Bining und im Westen an Schmittviller. Er befindet sich im Altkirchenthal, unterhalb des Herlesbergs, und umgibt den Petersbach, der in den Staatswald von Lemberg übergeht. Die Gemeinde ist im Arrondissement Sarreguemines und Kanton Bitche angesiedelt. Rahling wurde erstmals 1150 als Radingen erwähnt und gehörte in seiner Geschichte zu Zweibrücken-Bitsch. Im 18. Jahrhundert blühte der Getreide- und Weinanbau, was zu einer überdurchschnittlichen Entwicklung führte. Das Handwerk blühte auf, und Zeugnisse der Steinmetze und Bildhauer sind noch heute in der Region zu finden. Von 1790 bis 1793 war der Ort Teil des Kantons Bouquenom, und 1871 bis 1918 war Rahling Teil des Deutschen Reichs als Teil des Elsaß-Lothringens. Rahling ist bekannt für seine Handwerkskunst, die in den Türstürzen sichtbar ist. Die Kapelle St Wendelin und die Kirche St Christophe aus dem 16. Jahrhundert sind sehenswerte Bauten. Das Schloss von Rahling, zerstört 1380, wurde im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut und 1572 aufgegeben. Das Wohnhaus von Jean Burgun aus dem Jahr 1796 zeigt die Handwerkskunst des 18. Jahrhunderts. Die Bauformen sind stark elsässisch geprägt und bilden einen Teil der lokalen Kultur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 366 m
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