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Franziskanerkloster Gransee
ehemaliges Kloster der Franziskaner in der Stadt Gransee (Brandenburg)
Das Franziskanerkloster Gransee war ein Kloster der Franziskaner in der Stadt Gransee. Es wurde um 1270 oder 1280 gegründet und bestand bis um die Mitte des 16. Jahrhunderts. Die einzigen erhaltenen Gebäude sind der östliche Klausurflügel mit dem Kreuzgang, der bis in die 1960er-Jahre als Schule genutzt wurde. Der Flügel liegt am heutigen Klosterplatz/Klosterstraße und ist als Denkmal in Brandenburg eingetragen. Das Kloster war Teil des Franziskanerordens, der sich im 13. Jahrhundert in Deutschland ausbreitete. Die Franziskaner in Gransee baute eine Kirche und ein Kloster im Norden der Stadt. Die Kirche wurde im gotischen Stil aus Backsteinen gebaut, und das Kloster lag im Bistum Havelberg. Im 14. Jahrhundert wurde der Ostflügel und später der Westflügel mit einem Kreuzgang fertiggestellt. Die Stadtmauer wurde 1330 nördlich des Klosters errichtet. Im Laufe der Zeit verlor das Kloster an Bedeutung. 1541 wurde die Anlage an die Stadt verkauft, und die Gebäude wurden zu einer Schule umgebaut. Nach dem Stadtbrand 1604 und dem Brand 1711 blieb nur der Ostflügel erhalten. Seit 1963 dient das Gebäude als Lager und ist nur bei Führungen und Ausstellungen zugänglich. Die Überreste der Klosterkirche wurden für das Rathaus genutzt, und das Gartengelände wurde für Landwirtschaft genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Gransee
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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