Karl

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Karl

Karl liegt als Ortsteil der Gemeinde Draßmarkt im Burgenland am Südrand des Landseer Gebirges, wo das Rabnitztal in die Bucklige Welt übergeht. Direkt an der Grenze zu Niederösterreich gelegen, verbindet der Ort zwei Bundesländer und markiert den Übergang zwischen hügeliger Landschaft und dem gebirgigen Umland. Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1279 zurückreicht. Ursprünglich unter der Herrschaft der Burg Landsee stehend, wechselte Karl später in den Besitz des Klosters Marienberg und später in die Hände der Familie Nádasdy. Die ungarische Bezeichnung Répcekároly verweist auf die Lage an der Rabnitz, während der Name selbst auf deutsche Siedler oder einen Meierhofbesitzer namens Karl zurückgeht. Besonders prägend war die Cholera-Epidemie von 1832, die innerhalb einer Woche fünf Todesopfer forderte. Vor Ort prägen zwei sakrale Bauwerke das Bild: die katholische Filialkirche hl. Katharina, die vermutlich 1690 erbaut und 1981 renoviert wurde, sowie die Wallfahrtskapelle hl. Oswald. Beide zeugen von der religiösen Tradition der Region und bieten Einblicke in die lokale Geschichte. Die ländliche Umgebung mit ihren sanften Hügeln und dem nahen Gebirge lädt zu Spaziergängen ein.

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