📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Hauenstein
Ruine einer Höhenburg im Landkreis Aschaffenburg im bayerischen Spessart
Die Burg Hauenstein ist eine Ruine einer Höhenburg im Spessart, im Landkreis Aschaffenburg. Sie liegt auf einem Hügel über dem Schloßgrundgraben, einem Bach der Kahl fließt. Ein Erdwall staut den Oberlauf des Baches ab und trennt den Burghügel von der Höhe des Hof Hauenstein. Die Burg war Teil einer Burgenkette der Grafen von Rieneck und wurde möglicherweise vor 1300 erbaut. Sie war Teil der Sicherung des Gebiets der oberen Kahl und der Lohr. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert durch Mainzer Truppen eingenommen und zerstört, nachdem sie als Raubritterburg genutzt wurde. Die Ausgrabungen von 2017 fanden auf der südwestlichen Seite statt und brachten Funde wie Ofenkacheln und metallene Reste zu Tage. Die Ruine ist Teil des Spessart-Kulturwegs und liegt am Alten Heuweg. Die Mauerreste, ein Keller mit Tonnengewölbe und Mauerzüge im Osten des Burgplateaus sind besichtigbar. Die Burganlage ist ein Bodendenkmal und liegt am Rande des Hof Hauenstein. Sie war Teil einer Vorburg mit Ställen und Lagerhallen. Die Ruine ist in der nähe von Burg Mömbris, Womburg und Schloss Hüttelngesäß. Die Ausgrabungen zeigten eine gut ausgestattete Burg mit einem Eckturm und einem Zwinger. Die Burg wurde im Dreißigjährigen Krieg durch schwedische Truppen zerstört.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Bodendenkmal
- Ort
- Krombach
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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