Marktschorgast

📷 Bild: Wikimedia Commons

OberfrankenBezirk Oberfranken

Marktschorgast

Markt in Deutschland

Marktschorgast liegt nordwestlich des Fichtelgebirges an der Schorgast, einem Nebenlauf des Weißen Mains. Der Ort gehört zum oberfränkischen Landkreis Kulmbach und umfasst neun Gemeindeteile. Auf dem Gemeindegebiet liegen die Wüstung Rauhholz und die Gemarkungen Marktschorgast, Pulst und Ziegenburg. Die Schorgast entspringt im östlichen Gemeindegebiet und fließt durch das Tal, das nach dem Fluss benannt ist. Das Wasser wird in der Trinkwasseraufbereitungsanlage Grundmühle gefiltert und dient der Versorgung von Marktschorgast und Kulmbach. Der Ort wurde 1109 erstmals urkundlich erwähnt und war Teil einer slawischen Siedlung mit Pfarrkirche und Marktrecht. 1109 wurde er zur Ausstattung des Bamberger Kollegiatstifts St. Jakob herangezogen. Während des Meranischen Erbfolgestreits kam die Vogtei an Vogt Heinrich von Weida, später an Bischof Arnold von Bamberg. Marktschorgast gehörte ab 1293 zum Bistum Bamberg und war bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutender Ort mit verschiedenen Grundherren. 1811 wurde der Steuerdistrikt gebildet, und 1818 wurden weitere Gemeinden eingegliedert. Marktschorgast ist durch seine katholische Pfarrkirche St. Jakobus geprägt, deren Chor romanisch und Langhaus um 1500 neu gebaut wurde. Das Rathaus entstand um 1750, und die Kreuzkapelle wurde um 1700 errichtet. Die Gemeinde hat ein einheitliches Ortsbild mit spätbiedermeierlichen Formen. Die Schiefe Ebene, eine Natur- und Wanderungsroute, verläuft in der Nähe, und der Bahnhof ist Teil der Bahnstrecke Bamberg–Hof. In der Gemeinde leben heute etwa 1376 Einwohner.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Kulmbach
Seehöhe
476 m
Quellen:Marktschorgast (CC0-1.0)

In der Nähe

🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → ← Alle Spots in Oberfranken

QR-Code

QR 51df2e2
51df2e2