📷 Bild: Wikimedia Commons
Befestigung auf der Zottaschen
archäologische Stätte in Deutschland
Die Befestigung auf der Zottaschen ist ein Burgstall im Fichtelgebirge, genauer gesagt auf der Kuppe des Zottaschen. Er liegt an der ehemaligen Grenze zwischen der Micheldorfer und Bernecker Flur. Der Berg Zottaschen ist etwa 400 Meter von Micheldorf entfernt, das vermutlich vor dem Jahr 1000 gegründet wurde. Die Anlage ist im Tal von der Bundesstraße 2 begleitet, die den Verlauf der via imperii folgt. Die Befestigung wurde erstmals 1536 als Burgstall erwähnt. Hellmut Kunstmann sieht sie als Vorläufer der Turmhügel und eine der frühesten Wehranlagen im walpotischen Herrschaftsgebiet um Berneck. Winkler datiert die Befestigung spätestens ins beginnende 11. Jahrhundert. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege klassifiziert sie als mittelalterlichen Burgstall mit der Nummer D-4-5935-0080. Die Anlage besteht aus einer kreisförmigen Vertiefung von etwa fünf Metern Durchmesser und einem Wall von maximal 1,6 Metern Höhe. Der Mittelpunkt der Befestigung wird als Turm interpretiert. Umgebung und Ausblick sind durch die Lage auf dem Berg geprägt, wobei die Talrichtung und die Bundesstraße 2 die Sichtlinien beeinflussen. Die Umgebung umfasst die Fluren und Dörfer der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bad Berneck im Fichtelgebirge
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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