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Palais Toerring-Jettenbach
ehemaliges Palais in München
Das Palais Toerring-Jettenbach ist ein ehemaliges Adelspalais in der Altstadt von München. Es wurde im 18. Jahrhundert von Ignaz Anton Gunetzrhainer für den Grafen Ignaz Felix von Törring-Jettenbach errichtet. Von dem Gebäude ist nur der klassizistische Nordflügel erhalten, der 1825 von Leo von Klenze nach dem Vorbild des Findelhauses in Florenz hinzugefügt wurde. Der barocke Westflügel wurde 1944 zerstört und später abgerissen. Das Palais war bis 1836–1839 als Haupt- und Residenzpost in Betrieb. Die heute noch vorhandene Säulenhalle mit Fresken von Johann Georg Hiltensperger sowie der Arkadenbereich stammen von Klenze. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Westfassade modernisiert, und die Post zog 2009 aus. Das Gebäude wurde danach zu einem Luxusquartier umgebaut, das heute mit Geschäften, Büroräumen und Mietwohnungen belegt ist. Im Inneren des Palais sind die Arkaden sowie der ehemalige Fernmeldesaal erhalten geblieben. Die Ostfassade am Hofgraben wurde leicht verändert, während der Arkadengang in einen Neubau integriert wurde. An der Westfassade wurden französische Balkone hinzugefügt. Das Palais steht unter Denkmalschutz und ist Teil der Münchner Palais-Szene.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtpalais, Mietshaus, Denkmalensemble, Bürogebäude
- Ort
- München
- Adresse
- Maximilianstraße 2a
- Erbaut
- 1754
- Baustil
- klassizistische Architektur
- Architekt
- Joseph Emanuel Fischer von Erlach
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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