Hügelgräber im Kraichgau
archäologische Stätte in Deutschland
Die Hügelgräber im Kraichgau liegen im nördlichen Baden-Württemberg und gehören zum ehemaligen Großherzogtum Baden. Sie sind aus verschiedenen Epochen, vor allem der Bronze- und Latènezeit, stammend. Die meisten Grabungen wurden von Ernst Wagner und Karl Wilhelmi durchgeführt, die lokale Altertumsforscher waren. Die Gräber sind in Waldgebieten und an Grenzregionen zwischen Baden und Württemberg zu finden. Die Hügelgräbergruppe in Eppingen besteht aus 15 Gräbern mit Durchmessern von 10 bis 17 Metern. Ein besonderes Merkmal ist ein Hügel mit einem zentralen Schachtgrab. In der Gemarkung Kuhbachwald liegt ein Einzelgrab mit Doppelbestattung. In Bad Rappenau wurden 16–17 Gräber ausgegraben, darunter ein Grab mit vier Nachbestattungen. In Sinsheim-Dühren gab es 14 Hügelgräber mit 80 Bestattungen, wobei 13 Eisenschwerter und andere Funde gefunden wurden. Die Gräber sind in Waldgebieten verteilt und erfordern einen Fußmarsch oder Wanderung. In der Gemarkung Kopfrain sind die Hügelgräber in Eppingen über einen 1,5 km langen Weg erreichbar. In Wössingen liegen fünf Hügelgräber der Latènezeit, die schwer erkennbar sind. Die Fundstellen sind oft überwachsen, aber die Grabungen liefern Einblicke in die Bestattungsbräuche der Bronze- und Latènezeit. Die Funde sind in verschiedenen Museen und archäologischen Dokumenten dokumentiert.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Baden-Württemberg
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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