📷 Bild: Wikimedia Commons
Umbrías
Gemeinde in Spanien
Umbrías liegt im Südwesten der Provinz Ávila, in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Das Bergdorf befindet sich am Oberlauf des Río Tormes, auf der Nordseite des Iberischen Scheidegebirges. Es liegt in einer Höhe von etwa 1110 Metern und ist von der Stadt Ávila und der Kleinstadt El Barco de Ávila umgeben. Die Gemeinde umfasst mehrere verlassene Weiler und Gehöfte, die gemeinsam mit dem Hauptort die Bevölkerungszahl bestimmen. Die Geschichte von Umbrías reicht bis ins erste Jahrtausend vor Christus zurück, als das Gebiet Teil des Siedlungsgebietes der keltischen Vettonen war. Im 10. und 11. Jahrhundert wurde die Region von leonesischen Königen erobert und neu besiedelt. Die Gemeinde entwickelte sich traditionell auf der Basis der Landwirtschaft, wobei die Viehzucht eine zentrale Rolle spielte. Im Winter wurden Schafwolle und Lein verarbeitet, und seit dem späten 20. Jahrhundert hat der Tourismus mit der Vermietung von Ferienwohnungen neue Einnahmequellen geschaffen. Die Sehenswürdigkeiten von Umbrías umfassen die Kirche San Martín Obispo, die im 1980er Jahrzehnt neu gebaut wurde und dem heiligen Martin von Tours geweiht ist. Die Kirche besteht aus Natursteinen und besitzt ein geschnitztes Kruzifixus sowie eine Reiterfigur des mantelteilenden Martin. Zudem gibt es einen Brunnen mit angeschlossener Viehtränke, der für die lokale Tierhaltung von Bedeutung ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Ávila
- Seehöhe
- 1100 m
- Website
- http://www.umbrias.es/
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