📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Düben
Burganlage in Bad Düben (Sachsen)
Die Burg Düben steht auf einem Hügel rechts der Mulde, direkt an deren Ufer und an der Brücke der B 2. Sie liegt im Stadtgebiet von Bad Düben, im Landkreis Nordsachsen. Die Burg war ursprünglich ein slawisches Siedlungszentrum und wurde im 10. Jahrhundert von deutschen Siedlern übernommen. Sie war bis 1530 Amtssitz und spielte eine Rolle in wichtigen historischen Ereignissen wie dem Bündnis gegen Kaiser Ferdinand II. und dem Hexenprozess. Die Burg Düben war ein bedeutender Ort im 15. und 16. Jahrhundert, als sie als Amtssitz und Verhandlungsort diente. Sie war 1532 Schauplatz des Kohlhaseschen Händels und 1554 Sitz von Philipp Melanchthon junior. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde sie mehrfach zerstört. 1760 war sie Lagerplatz für Preußen und 1813 Hauptquartier Napoleons. Die Burg blieb bis 1942 ein zentraler Ort der Region. Die Burg Düben umfasst den Bergfried aus dem 13. Jahrhundert, den Hexenkeller und das Hauptgebäude mit dem Heimat- und Landschaftsmuseum. Daneben gibt es das Burgwärterhäuschen mit einem Café. Die Bergschiffsmühle am Fuße der Burg ist ebenfalls restauriert. Das Museum ist derzeit geschlossen, die Burg selbst ist jedoch besichtigbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Denkmalensemble
- Ort
- Bad Düben
- Adresse
- Neuhofstraße 3, 04849 Bad Düben
- Erbaut
- 1000
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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