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Turm der Bundestreue

Turm in Deutschland

Der Turm der Bundestreue war ein symbolisches Bauwerk in der Höhenlage zwischen Oberwiesenthal und Gottesgab, auf dem Sattel des Fichtelbergs und des Keilbergs in einer Höhe von 1080 m. Er wurde von Wilhelm Zehl aus Annaberg entworfen und stand von 1915 bis 1949. Der Turm war ursprünglich als Zeichen der Freundschaft zwischen Deutschland und Österreich-Ungarn gedacht. Die Grundsteinlegung fand 1915 während des Ersten Weltkriegs statt, wurde aber aufgrund schlechten Wetters ins Hotel „Stadt Karlsbad“ verlegt. Die Arbeiten verliefen zögerlich aufgrund des Kriegsverlaufs und finanzieller Schwierigkeiten. Der Turm wurde zunächst als Hungerturm bezeichnet und später als Zollamt genutzt. 1949 stürzte er nach einem Blitzschlag und Rissbildungen in sich zusammen. Der Turm bot Ausblicke auf die umliegenden Bergregionen und wurde nach seiner Nutzung als Zollamt und Werbebauwerk der DKW-Union als „DKW-Warte“ bekannt. Die Ruine des Turms ist heute nicht mehr vorhanden, da alle Bruchstücke entfernt wurden. Die Umgebung umfasst die Erzgebirgsgemeinden Oberwiesenthal und Gottesgab sowie die Grenzregion zu Böhmen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Turm
Ort
Oberwiesenthal

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