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Fichtelberg
Berg des Erzgebirges in Sachsen
Der Fichtelberg ist der höchste Berg Sachsens und der DDR mit 1214,88 m ü. NHN. Er liegt im Naturpark Erzgebirge/Vogtland, etwa 1,5 km nördlich der Grenze zu Tschechien. Der Berg ist Teil des bedeutendsten Wintersportzentrums des Erzgebirges, gemeinsam mit dem tschechischen Klínovec. Die Stadt Oberwiesenthal, die höchstgelegene Stadt Deutschlands, befindet sich am südöstlichen Bergfuß. Der Fichtelberg ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Skifahrer. Auf dem Gipfel steht das Fichtelberghaus mit Aussichtsturm, eine Wetterwarte und eine Station der Königlich-Sächsischen Triangulation. Die Fichtelberg-Schwebebahn verbindet die Talstation mit dem Gipfelplateau und ermöglicht Zugang zu den Gipfelräumen. Die Wetterwarte auf dem Berg dokumentiert extreme Wetterereignisse wie Stürme bis 216 km/h und Temperaturen bis −30,4 °C. Auf dem Gipfel und in den umliegenden Gebieten gibt es mehrere Schutzgebiete, darunter ein Landschaftsschutzgebiet und ein Naturschutzgebiet. Die Gipfelregion ist ein wichtiger Lebensraum für seltene Pflanzen wie den Alpen-Flachbärlapp. Die Flora und Fauna sind durch die Geschichte des Berges und die Einflüsse der Industrie geprägt. Die Wälder wurden durch menschliche Einflüsse und Schadstoffe verändert, wodurch ein jüngeres Waldbild entstand.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg, Höchster Punkt, Eintausender, Hauptgipfel
- Ort
- Oberwiesenthal
- Seehöhe
- 1215 m
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