Vogelsang
Gemeinde in Brandenburg
Vogelsang ist eine Gemeinde im Landkreis Oder-Spree im Südosten Brandenburgs. Sie liegt etwa 15 Kilometer südlich von Frankfurt (Oder) an der Grenze zur Ziltendorfer Niederung. Die Gemeinde wird vom Amt Brieskow-Finkenheerd verwaltet und hat keine amtlich anerkannten Ortsteile. Die Region ist geprägt von historischen Fundstätten, darunter eine germanische Siedlung mit Eisenverhüttung und spätmittelalterliche sorbische Gewannflurnamen. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis in die Altsteinzeit zurückreicht. Im Zweiten Weltkrieg wurde nahe Vogelsang ein Einheitskraftwerk errichtet, das die Rüstungsindustrie versorgte. Während der Kämpfe um den Brückenkopf wurde Vogelsang stark zerstört. Die Bevölkerungsentwicklung wird seit 1991 nach dem Zensus erfasst, und die Gemeindevertretung besteht aus zehn Mitgliedern. Die letzte Kommunalwahl fand am 9. Juni 2024 statt, bei der Frank-Michael Schulze zum Bürgermeister gewählt wurde. Vogelsang ist bekannt für das Gefallenendenkmal und die Ruine des Kraftwerks Vogelsang. Die Gemeinde liegt zwischen der Oder und dem Industriegebiet von ArcelorMittal. Der Bahnhof der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn war 1500 Meter entfernt, wird aber nicht mehr bedient. Die Landesstraße L 372 ist der einzige Zugang, und eine Oderbrücke in der Nähe wird nicht mehr geplant. Die Region um Vogelsang ist geprägt von historischen Funden und einer einzigartigen Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Oder-Spree
- Seehöhe
- 27 m
In der Nähe
- Kraftwerk Vogelsang2.9 km
- Ziltendorf3.9 km
- Friedrich-Wolf-Theater4.5 km
- Eisenhüttenstadt4.8 km
- Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR5.2 km
- Das Weißstorchmuseum in Kłopot6.2 km
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