Kitee

Kesälahti

Kesälahti liegt im Süden der finnischen Landschaft Nordkarelien an der Grenze zu Russland. Der Ort ist 35 Kilometer südwestlich vom Stadtzentrum von Kitee und knapp 70 Kilometer östlich von Savonlinna entfernt. Die Region wird von den Seen Puruvesi im Westen und Pyhäjärvi im Osten geprägt. Das Klima ist mild und sonnig, weshalb Kesälahti sich als Aurinkokunta bewirbt. Das einzige Siedlungszentrum ist das Kirchdorf Kesälahti, das sich an der Staatsstraße 6 zwischen den Seen befindet. Es umfasst mehrere Dörfer, darunter Marjoniemi und Purujärvi. Kesälahti wurde erstmals 1556 urkundlich erwähnt, als eine Gerichtsstätte auf der Insel Sirnitsa genannt wurde. Die Region stand unter russischem Einfluss, bis sie 1617 an Schweden überging. Die lutherische Gemeinde wurde um 1630 gegründet, was zu Repressalien gegen die orthodoxe Bevölkerung führte. Elias Lönnrot sammelte 1828 in Kesälahti Teile der Volksdichtung, die für das Kalevala von Bedeutung war. Die Gemeinde wurde 1873 gegründet und blieb bis 1944 auf finnischer Seite, bis Ostkarelien an die Sowjetunion abgetreten wurde. 2013 wurde Kesälahti in die Stadt Kitee eingemeindet. Kesälahti ist ein Ort mit einer reichen Geschichte und kulturellem Erbe. Die alte Kirche aus dem Jahr 1830 brannte im Zweiten Weltkrieg ab, wodurch ein neuer Kirchenbau entstand. Der Glockenstapel aus dem Jahr 1770 ist erhalten geblieben. Die Region ist an der Bahnstrecke Helsinki-Joensuu angeschlossen und über den Grenzübergang Värtsilä mit Russland verbunden. Bekannte Söhne und Töchter des Ortes sind Skilangläufer Lauri Silvennoinen und Skispringer Hemmo Silvennoinen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

Einwohner
2.321
Bezirk
Kitee

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