📷 Bild: Wikimedia Commons
Bakonykúti
Gemeinde in Ungarn
Bakonykúti ist eine Gemeinde im Bezirk Fejér, Hongarien, am Fuße des östlichen Bakony-Gebirges. Sie liegt an der Grenze der geschützten Burok-Talzone. Der Ort war im 15. Jahrhundert als Kwthy dokumentiert und gehörte zuerst dem Schloss Bátorkő an. Während der osmanischen Herrschaft wurde der Ort verlassen, wurde im 18. Jahrhundert durch die Familie Zichy wieder besiedelt. 1869 gab es drei Wassermühlen und eine Tonwarenfabrik. Die Bevölkerung sank von 557 im Jahr 1870 auf 100 im Jahr 2004. Bakonykúti hat sich in jüngster Zeit zu einem Ferienort entwickelt, mit vermehrt zweiten Häusern. Gleichzeitig steigt die Bevölkerung durch neue Einwohner und Neubauten leicht. Die Umgebung lockt mit Wildschwein und anderen Großwildarten sowie mit dem malerischen Landschaftsbild an. Die Nähe zu Székesfehérvár zieht auch Stadtbewohner an. 2007 wurde die Gemeinde der Mikrorregion Székesfehérvár zugeordnet. Die Bevölkerung besteht zu 96,7 % aus Ungarn, mit kleineren Anteilen Polen, Deutschland und Slowenien. Religiös sind 41,5 % Katholiken, 12,2 % Reformierten und 26,8 % ungebunden. Der Ort ist ein Sackdorf, erreichbar über die Straße 8212 von Iszkaszentgyörgy oder Fehérvárcsurgó. Die katholische Pfarrkirche aus dem Jahr 1795 besitzt einen Holzorgelprospekt und gotische Elemente. In der Gemeinde gibt es mehrere Holzschnitzereien, darunter „Hazatérőben“, „Lizi néni“ und „Vízhordólány“. Die Gemeinde hat keine spezifischen Einrichtungen für Bildung, Kultur oder Gesundheit, aber eine kulturelle Atmosphäre durch die Kunstwerke und die natürliche Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Székesfehérvár
- Website
- http://bakonykuti.hu/
In der Nähe
- Isztimér3.8 km
- Balinka7.5 km
- Károlyi-kilátó7.4 km
- Csór6.4 km
- Magyar Vegyészeti Múzeum6.7 km
- Burg Thury6.7 km
QR-Code