📷 Bild: Wikimedia Commons
Magyar Vegyészeti Múzeum
Das Magyar Vegyészeti Múzeum ist das einzige unabhängige Chemie- und Chemieindustrie-Museum in Ungarn und Mittelosteuropa. Es befindet sich in Várpalota, in der Thury-Burg. Die Burg war ursprünglich ein Zentrum der Schwerindustrie und Chemieindustrie, da dort die Inotai November 7. Kraftwerk und die Péti Nitrogénművek standen. Die Idee, die chemischen und chemietechnischen Erinnerungen in der Stadt zu sammeln, entstand in dieser Zeit. Das Museum wurde 1961 gegründet und begann 1963 mit der Arbeit. Die Sammlung des Ministeriums für Schwerindustrie (NIM) wurde 1969 nach Várpalota gebracht. Die Ausstellung wurde in der renovierten Thury-Burg untergebracht. Bis 1986 wurden die Ausstellungsräume fertiggestellt. Das Museum umfasst ein Ausstellungsgebäude mit etwa 1500 m² und sieben Räumen. Es zieht jährlich etwa 10.000 bis 15.000 Besucher an, die die Entwicklung der Chemie, der Chemieindustrie und der Pharmazie von den mittelalterlichen Alchemisten bis heute erkunden können. Die Ausstellungsfläche umfasst über 11.000 Gegenstände, über 19.000 Bücher und über 47.000 Dokumente. Seit 2001 werden im Sommer wissenschaftliche Ferienlager für Schüler angeboten. Die Thury-Burg wurde 2005 vollständig renoviert. Das Museum ist seit 2007 Teil des Nationalen Technischen und Verkehrsmuseums.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Várpalota
- Erbaut
- 1963
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