📷 Bild: Wikimedia Commons
Hora Svatého Šebestiána
Gemeinde in Tschechien
Die Gemeinde Hora Svatého Šebestiána liegt im Ústecký kraj, Tschechien, auf 841 Meter ü. M. im Erzgebirge, etwa 14 Kilometer nordöstlich von Chomutov. Sie ist an der Silnice I/7 gelegen, die mit der deutschen Bundesstraße 174 die kürzeste Verbindung zwischen Leipzig-Halle und Prag bildet. Die Gemeinde besteht aus zwei Ortsteilen, Hora Svatého Šebestiána und Nová Ves, und wird in vier Katastralbezirke unterteilt. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1563 erhielt Sebastiansberg durch Kaiser Ferdinand I. Freiheiten wie Salzhandel und zwei Jahrmärkte. 1597 wurde der Ort zur königlichen Bergstadt ernannt, was zur Blüte der Bergbau- und Handwerksbranche führte. Während der Kriege und strengen Winter verarmte der Ort, doch ab den 1870er Jahren gab es wieder Aufschwung durch Torfabbau und Gewerbe. Vor Ort kann man die böhmische Route des Europäischen Fernwanderwegs E3 nutzen. Besichtigt werden kann das Schaubergwerk Nikolaistollen, das nach Anmeldung zugänglich ist. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Erzgebirge und die Chomutovka. Der Grenzübergang zu Reitzenhain ermöglicht einen Blick auf die deutsche Seite.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Bergbaustadt, Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Chomutov
- Seehöhe
- 843 m
- Website
- https://www.sebestian.cz/
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