📷 Bild: Wikimedia Commons
Toužetín
Schloss in Tschechien
Toužetín ist ein Schloss in der gleichnamigen Gemeinde, etwa acht Kilometer südöstlich von Loun. Es liegt im landwirtschaftlichen Bereich und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert als gotische Burg errichtet und wurde später von verschiedenen adeligen Familien verwaltet, darunter die Žerotínové, Klinštejnové und Pětipeští. Die heutige Form des Schlosses entstand durch eine Barock-Remise im 17. Jahrhundert, die der Fürst Ferdinand von Schwarzenberg realisierte. Das Schloss war bis 1478 das Hauptdomizil der Familie Míčan. Es war ein wirtschaftlich gutes Gut, auf dem Getreide, Hopfen und Safran angebaut wurden. Im 16. Jahrhundert wurde das Schloss mehrfach verkauft und verändert, wobei es durch Kriege und Rechtsstreitigkeiten beeinflusst wurde. Im Jahr 1696 begann die Barock-Remise unter der Leitung des Architekten Giacomo de Maggi, wobei die Bauwerke durch die hohen Grundwasserstände kompliziert wurden. Das Schloss ist ein rechteckiges, mehrstöckiges Gebäude mit einem gleichförmigen Hof. Es ist von einem Graben umgeben, über den ein steinerner Brücke führt, an der sich die Figuren des heiligen Václav und des heiligen Jan Nepomucký befinden. Die Fassaden sind mit Ornamenten verziert, und die Innenräume sind in mehrere Etagen unterteilt. Der Haupttreppenhaus besitzt eine valenene und kreuzförmige Decke.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Festes Haus
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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