📷 Bild: Wikimedia Commons
Willibaldsburg
Burg in Eichstätt
Die Willibaldsburg ist eine Spornburg in Eichstätt, Oberbayern, errichtet um 1353. Sie liegt westlich der Altstadt auf dem Willibaldsberg, einem Bergsporn über dem Altmühltal. Die Anlage ist etwa 420 Meter lang und wurde als militärischer und repräsentativer Sitz der Fürstbischöfe von Eichstätt genutzt. Sie ist als denkmalgeschütztes Baudenkmal und Bodendenkmal ausgewiesen. Die Burg war bis ins 18. Jahrhundert Residenz der Fürstbischöfe und wurde durch mehrere Bauphasen erweitert, darunter ein Renaissanceschloss unter Bischof Johann Konrad von Gemmingen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie von schwedischen Truppen eingenommen, doch 1633 gelang die Rückeroberung. Nach der Säkularisation verfiel die Anlage, bis Bayern 1829 die Halbruine zurückkaufte. Seit 1900 ist sie unter Denkmalschutz und dient heute als Museum. Die Burg beherbergt das Jura-Museum mit Fossilien wie dem Archaeopteryx sowie das Museum für Ur- und Frühgeschichte. Der Burgbrunnen mit 76,5 Metern Tiefe und ein Aussichtsturm sind sehenswert. Die Anlage umfasst einen Rundweg, der das Befestigungskonzept der Burg erlebbar macht. Die historischen Räume und Befestigungen sind heute zum Teil öffentlich zugänglich, während andere Bereiche als Archiv oder für Museen genutzt werden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Eichstätt
- Adresse
- Burgstraße 19,Willibaldsburg 1
- Erbaut
- 1070
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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- Burg Burgstraße 19 in Eichstätt (D-1-76-123-46#2)15 m
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