📷 Bild: Wikimedia Commons
Hrádek na Zderaze
Burg in Tschechien
Der Hrádek na Zderaze war ein mittelalterlicher Burgbau, der sich auf der Břežské skále über der Moldau befand. Er lag im heutigen Prager Neustadt, in der ehemaligen Siedlung Zderaz. Der Burgbau war Teil der neuzeitlichen Stadtmauer und stand an einer strategisch günstigen Stelle am Ufer der Moldau. Der Hrad wurde im 14. Jahrhundert von König Václav IV. als neues Residenzschloss errichtet. Bis 1439 diente er als Sitz des Bischofs Filibert Konstantský. Später wurde er als Lager für militärisches Material genutzt. Im 17. Jahrhundert war nur noch die große Turm noch erhalten, bis die bosischen Augustinianer ihn 1627 übernahmen und in ein Kloster umgebauten. Die Ruinen des Hradu liegen heute im Bereich der Resslova, Rašínovo nábřeží und Jiráskovo náměstí. Die Burg stand auf einer 17 Meter hohen zerstörten Felsformation westlich des Kirchengebäudes St. Václav. Der Bau war ein luxusreiches Residenzschloss, das typisch für die Frühzeit des Herrschaftsbeginns Václav IV. war.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Prager Neustadt
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