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Sophienpalais
Palais in Prag
Der Sofien-Palast Prag ist ein Neorenaissance-Gebäude in der Prager Neustadt, auf der Slovanský ostrov, einer Insel in der Moldau. Die Insel wurde im 18. Jahrhundert geschaffen und 1830 von Václav Novotný erworben. Er baute hier 1836–1837 einen klassizistischen Bau, der nach Prinzessin Sophie benannt wurde. 1884 übernahm die Stadt Prag die Insel und ließ den Palast 1885–1887 von Jindrich Fialka als zweistöckiges Gebäude umbauen. Der Palast ist seit 2005 jährlicher Austragungsort des Forum 2000. Er dient als Kulturzentrum und Veranstaltungsort für Konzerte, Bälle, Konferenzen und Ausstellungen. Bekannt ist er auch für Konzerte wie das erste Konzert von Antonín Dvořák 1878 sowie Auftritte von Berlioz, Liszt, Tschaikowsky und Wagner. Die uraufgeführt wurde Má vlast von Bedřich Smetana am 5. November 1882. Der Palast bietet Räume wie einen Konzertsaal und einen Gesellschaftssaal. Umgeben von Grünflächen und dem Musikpavillon, bietet die Insel schöne Ausblicke auf die Moldau. Die Umgebung umfasst das Nationaltheater Prag und andere kulturelle Einrichtungen der Prager Neustadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Veranstaltungsort
- Ort
- Prager Neustadt
- Erbaut
- 1836
- Baustil
- Neorenaissance
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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