📷 Bild: Wikimedia Commons
Nussensee
Der Nussensee ist ein Bergsee im oberösterreichischen Salzkammergut, etwa 600 Meter lang und bis zu 250 Meter breit. Er liegt auf 604 Metern Höhe am Nordfuß des Katergebirges im Gemeindegebiet von Bad Ischl und wird fast vollständig von unterirdischen Quellen gespeist. Sein Ablauf, der Nussenbach, mündet über die Ischl und Traun in die Donau. Seit 1965 steht der See unter Naturschutz und gehört der Österreichischen Bundesforste. Der See ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und dient als Badesee mit gutem Wasserzustand, der jedoch je nach Jahr zwischen sehr gut und mäßig schwankt. Seine maximale Tiefe beträgt 14,7 Meter, doch der Wasserspiegel unterliegt starken Schwankungen, die sogar zum Austrocknen des Überlaufs führen können. Im Sommer 2026 sank der Pegel so stark, dass Kriegsrelikte aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt wurden, darunter 200 Kilogramm Munition und Sprengstoff. Vor Ort lässt sich der See auf Spazierwegen umrunden, die durch das umliegende Naturschutzgebiet führen. Der Blick fällt auf das klare Wasser, das von Karstquellen gespeist wird, und die umgebende Berglandschaft des Katergebirges. Die Gegend eignet sich für Erholungssuchende, doch bei starkem Wasserrückgang können Teile des Ufers unzugänglich sein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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