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Santa Maria in Calanca
Gemeinde im Kanton Graubünden in der Schweiz
Santa Maria in Calanca ist eine politische Gemeinde im italienischsprachigen Teil des Kantons Graubünden. Sie liegt im Calancatal, auf einer Terrasse über dem Misox in einer Höhe von 949 Metern. Das Dorf ist der zweite Ort am Eingang des Tals und ein Ausgangspunkt des Calanca-Höhenweges. Die Gemeinde gehört zur Region Moesa und ist umgeben von Berglandschaften. Die Pfarrkirche Santa Maria Assunta, die 1219 erstmals erwähnt wurde, ist die Mutterkirche des Calancatals und seit dem 17. Jahrhundert Ziel von Prozessionen. Das Gotteshaus ist reich an Fresken und Ornamenten und wird von verschiedenen Stilrichtungen geprägt. Der frühere Hochaltar aus dem Jahr 1512 ist heute im Historischen Museum Basel untergebracht. Zudem gibt es einen mittelalterlichen Turm, den «Castello», sowie Schalenstein im Fels. Die Gemeinde hat eine kleine Bevölkerung, wobei nur wenige Einwohner erwerbstätig sind. Traditionell betreiben einige Ackerbau und Viehzucht. Die Sehenswürdigkeiten umfassen die Pfarrkirche, das Pfarrhaus aus dem Jahr 1640 und den Turm. Die Lage im Tal bietet Ausblicke auf die umliegende Bergwelt und ermöglicht Wanderungen entlang des Calanca-Höhenweges.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Kreis Calanca
- Denkmalstatus
- Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
- Seehöhe
- 955 m
- Website
- https://www.santamariaic.ch
In der Nähe
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