📷 Bild: Wikimedia Commons
Castaneda
Gemeinde im Kanton Graubünden, Schweiz
Castaneda ist eine politische Gemeinde im italienischsprachigen Teil des Kantons Graubünden. Sie liegt auf einer Terrasse im südlichen Calancatal, 500 Meter über der Einmündung der Calancasca in die Moesa. Das Dorf ist die erste Gemeinde am Eingang des Calancatales. Das Gemeindegebiet umfasst 394 Hektar, wobei 302 Hektar Wald und Gehölz sowie 15 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche und 16 Hektar Siedlungsfläche vorliegen. Die Gemeinde hat eine reiche Urgeschichte, mit einem eisenzeitlichen Gräberfeld und Siedlungsresten um die Kirche. In Pian del Remit wurden neolithische Spuren und ein reichhaltiges Fundrepertoire aus der Frühbronzezeit entdeckt. Die Funde umfassen Silex, Bergkristalle, Keramik und Schmuck. Die Gräber sind in mehreren Phasen belegt und reichen bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. zurück. Die wichtigsten Funde sind im Rätischen Museum in Chur, im Landesmuseum Zürich und im Britischen Museum in London zu sehen. Vor Ort gibt es die Pfarrkirche Santo Stefano, die 1544 erwähnt und 1633 erbaut wurde. Die Schulhaus Castaneda von Max Kasper aus dem Jahr 1982 ist für gute Bauten ausgezeichnet. Zudem sind die Nekropole, der Schalenstein an der Grenze zu Roveredo, Buseno und San Vittore sowie historische Bauten wie das Herrschaftshaus von Giovanni Antonio Gioiero sehenswert. Die Gemeinde ist auch für ihre kulturelle und historische Bedeutung bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Kanton Graubünden
- Seehöhe
- 750 m
- Website
- http://www.castaneda.ch
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