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Gómara
Gemeinde in Spanien
Gómara liegt im Quellgebiet des Río Rituerto, knapp 40 km südöstlich der Provinzhauptstadt Soria. Der Ort befindet sich in einer mittleren Höhe von etwa 1050 Meter und gehört zur Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort und mehreren Weilern sowie Einzelgehöften. Die Kirchengemeinde ist dem Bistum Osma-Soria zugeordnet. Die Geschichte von Gómara reicht bis in das 8. Jahrhundert zurück, als die Mauren bis in die Region vordrangen und erst im 11. Jahrhundert zurückgedrängt wurden. Danach siedelten Christen aus verschiedenen Teilen der Iberischen Halbinsel an. Im 17. Jahrhundert wurde die erbliche Grafschaft Condado de Gómara geschaffen, wobei der Palast in Soria lag. Die Gemeinde war traditionell landwirtschaftlich geprägt und lebte früher als Selbstversorger. Gómara zeichnet sich durch seine Ruine einer maurischen, später christlichen Burg aus, die den Ort überragt. Die Kirche San Juan Bautista ist ein spätgotischer Bau mit Renaissanceanklängen und einem Sterngewölbe. Auf dem Ortsrand steht eine Gerichtssäule aus dem 18. Jahrhundert. In der Umgebung liegen die Ermita de la Virgen de la Fuente sowie mehrere spätmittelalterliche Kirchen der Weiler. Zudem finden sich Überreste verlassener Dörfer in der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Soria
- Seehöhe
- 1048 m
- Website
- http://www.gomara.es
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