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Schwende
Ehemalige Gemeinde im Kanton Appenzell Innerrhoden, Schweiz
Schwende ist eine Streusiedlung und ein ehemaliger Bezirk im Kanton Appenzell Innerrhoden. Der Bezirk umfasste die Ortschaften Schwende und Wasserauen sowie Teile von Weissbad und Appenzell. Er lag im alpinen Raum zwischen 800 und 1100 Metern und umfasste den grössten Teil des Alpsteins und der Waldfläche des Kantons. Der Name Schwende stammt aus dem 12. Jahrhundert und bedeutet «den Wald zum Verschwinden bringen». Der Bezirk war bis 2022 der flächenmässig grösste im Kanton. Er entstand 1872 aus der Rhode Schwendi und wurde 2022 mit Rüte zum Bezirk Schwende-Rüte fusioniert. Die Region ist bekannt für den Tourismus, der mit Berggasthäusern wie dem Alter Säntis und der Säntisbahn begünstigt wurde. Das Hotel Hof Weissbad ist der grösste Arbeitgeber des Bezirks und bietet rund 185 Arbeitsplätze. In Schwende und Umgebung gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen die Wallfahrtskapelle Unsere Liebe Frau im Ahorn sowie die prähistorischen Höhlen des Wildkirchlis unterhalb der Ebenalp. Die Region umfasst auch den Sax-Schwende-Bruch und ist von Streusiedlungen, Weideflächen und Wald geprägt. Die Landschaft erstreckt sich vom Säntisgebirge bis zum Chlosbach und umfasst wichtige landwirtschaftliche Betriebe.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz, Bezirk, aufgehobene politische Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Schwende-Rüte
- Seehöhe
- 1611 m
In der Nähe
- Luftseilbahn Wasserauen – Ebenalp2.0 km
- Rüte2.4 km
- Schwende-Rüte2.4 km
- Alp Sigel2.6 km
- Wildkirchli mit Kapelle St. Michael2.3 km
- Ebenalp2.5 km
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