📷 Bild: Wikimedia Commons
Stadtpfarrkirche
Kirchengebäude in Linz
Die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Linz ist eine katholische Kirche mit langer Geschichte, die auf eine romanische Gründung von 1207 zurückgeht. Ursprünglich als einschiffiges Bauwerk mit Langhaus und Chor errichtet, wurde sie im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut – zunächst durch einen gotischen Chor und Turm, später durch barocke Erweiterungen zu einem dreischiffigen Langhaus. Der heutige Bau vereint so romanische, gotische und barocke Elemente. Besonders sehenswert sind die historischen Verbindungen zur Habsburger Monarchie: Hier wurde 1521 die Hochzeit von Ferdinand I. und Anna von Böhmen und Ungarn gefeiert, und im Altarraum ruht das Herz Kaiser Friedrichs III. Die Kirche beherbergt zudem bedeutende Kunstwerke wie das Altarblatt von Johann Carl von Reslfeld oder die Johannes-von-Nepomuk-Kapelle mit Fresken von Bartolomeo Altomonte. Die Orgel, mehrfach umgebaut, geht auf ein Werk von 1849 zurück und war einst von Anton Bruckner gespielt. Vor Ort beeindruckt die Architektur mit ihren barocken Kapellenanbauten und dem spätbarocken Deckenbild im Chor. Die Außenfassade zeigt eine Marmornische mit einer Johannes-von-Nepomuk-Statue von Georg Raphael Donner. Die Kirche liegt zentral am Hauptplatz, wo ein Glockenring an die „Kaiserin“, die größte Glocke der Stadt, erinnert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Linz
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