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Dragsfjärd
ehemalige Gemeinde in Finnland
Dragsfjärd lag im Südwesten Finnlands auf der Insel Kimitoön, im östlichen Teil des Schärenmeers. Die Gemeinde war Teil der Landschaft Varsinais-Suomi und grenzte an die Gemeinden Kimito und Västanfjärd. Sie umfasste den südwestlichen Teil der Insel sowie die Inselgruppe Hitis. Der Ort war bekannt für seine vielen Schären und Klippen, die den Charakter der Region prägten. Der Name der Gemeinde leitet sich vom Binnensee Dragsfjärden ab. Die Gemeinde wurde 1694 als Kapellengemeinde aus dem Kirchspiel Kimito abgezweigt und 1903 zur eigenständigen Gemeinde erhoben. 1969 wurde die Gemeinde Hitis eingemeindet. Der Hauptort Dalsbruk entstand um eine 1686 gegründete Eisenhütte, und die meisten Häuser wurden aus Schlackestein gebaut. Kasnäs an der Südspitze der Insel war ein weiteres wichtiges Siedlungszentrum. Die Bevölkerung bestand zu großen Teilen aus Finnlandschweden. Dragsfjärd war zweisprachig mit Schwedisch als Mehrheits- und Finnisch als Minderheitssprache. Die ältesten erhaltenen Gebäude stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Kirche von Dragsfjärd ist eine hölzerne Kreuzkirche aus den Jahren 1753–55. Bekannte Persönlichkeiten aus dem Ort sind u. a. Amos Valentin Anderson, Mikael Gustafsson und Sanna Tahvanainen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- ehemalige Gemeinde in Finnland
- Ort
- Kimitoön
- Website
- http://www.dragsfjard.fi/
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