Kollegiatstift St. Peter und Paul
Kollegiatstift in Magdeburg
Das Kollegiatstift St. Peter und Paul war ein kirchliches Institut in der heutigen Neustadt von Magdeburg. Es wurde im Jahr 1200 von dem Magdeburger Erzbischof Ludolf von Kroppenstedt gegründet. Ursprünglich lag die Anlage südlich des Doms in Sudenburg, wurde aber 1228/1229 nach Neustadt verlegt, wo es bis zur Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg bestand. Das Stift war Teil der kirchlichen Struktur Magdeburgs und hatte Besitzungen in der Umgebung, darunter auch in Olvenstedt. Es war mit anderen Stiftern wie Hundisburg und Seeburg verbunden und spielte eine Rolle im religiösen Leben der Region. Die Anlage befand sich im Bereich der heutigen Peter-Paul-Straße, was ihre Lage in der nördlichen Vorstadt der Stadt zeigt. In der Neustadt stand das Stift in der Nähe des Doms und hatte Verbindungen zu anderen kirchlichen Einrichtungen. Die Anlage umfasste Räume und Wege, die für das tägliche Leben der Mönche und die kirchlichen Aktivitäten gedient haben. Umgebung und Ausblicke auf die Stadt und die nähere Landschaft waren Teil des Stiftsgebiets. Die Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg beendete die Existenz des Stifts.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Magdeburg
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