Pfalzgrafenschloss Neumarkt

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Pfalzgrafenschloss Neumarkt

Schloss im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern

Das Pfalzgrafenschloss Neumarkt steht in der Altstadt von Neumarkt in der Oberpfalz und bildet mit der Hofkirche und dem Reitstadel das Zentrum des Schlossviertels. Es wurde im 16. Jahrhundert von Pfalzgraf Friedrich II. errichtet und ist als Baudenkmal unter der Aktennummer D-3-73-147-45 verzeichnet. Die Anlage gehört zudem zum Bodendenkmal D-3-6734-0087, das archäologische Befunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit umfasst. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, darunter die Errichtung von mindestens drei Vorgängerbauten, die alle zerstört wurden. Die heutige Residenz entstand im 15. Jahrhundert unter Johann von Pfalz-Neumarkt, der den Regierungssitz nach Neumarkt verlegte. 1520 brannte das Schloss nieder, wurde aber unter Friedrich II. bis 1539 wieder aufgebaut. Es wurde als Wasserschloss in Renaissance-Stil errichtet und umgeben von einem Wassergraben. Heute beherbergt das Schloss das Amtsgericht Neumarkt und wird für Veranstaltungen genutzt. Der Innenhof wird im Sommer zur Theaterbühne, und die Festsäle werden für Kleinkunstveranstaltungen genutzt. Einige Kunstschätze wie der Neptun-Brunnen, Steinlöwen und ein Kamin mit Marmorintarsien sind erhalten. Besichtigungen sind nur während bestimmter Führungen möglich, der Innenhof und die Außenfassade sind jedoch stets zugänglich.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Neumarkt in der Oberpfalz
Adresse
Residenzplatz 1,Residenzplatz 7
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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Quellen:Pfalzgrafenschloss Neumarkt (CC0-1.0)

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