Klosterburg Kastl

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Klosterburg Kastl

Burg im Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern

Die Klosterburg Kastl ist eine erhaltene Höhenburg auf einer Dolomitkuppe über dem Lauterachtal in Kastl, Landkreis Amberg-Sulzbach, Bayern. Sie wurde als Baudenkmal unter der Aktennummer D-3-71-132-21 und als Bodendenkmal unter D-3-6636-0070 verzeichnet. Die Anlage war einst Sitz eines Benediktinerklosters und später von verschiedenen religiösen und weltlichen Institutionen genutzt. Die Burg wurde vermutlich in karolingischer Zeit gegründet und 954 von Markgraf Luitpold von Österreich erworben. 1102 wurde sie zum Benediktinerkloster umgewandelt und zum mächtigsten Kloster des Reiches. Im 14. Jahrhundert entstand ein neuer Torturm. 1556 endete die Nutzung als Kloster, und ab 1782 war sie Sitz des Malteserordens. 1808 wurde sie säkularisiert und bis 1930 als Amtsgericht genutzt. Seit 2023 dient sie als Hochschule für den öffentlichen Dienst. Die Klosterburg bietet einen Blick auf das Lauterachtal und die umliegende Dolomitkuppe. Von der ursprünglichen Burganlage sind Mauerreste und Beringverbaute in Gebäuden erhalten. Die Anlage ist Teil der archäologischen Befunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Die Geschichte der Burg ist mit mehreren Besitzwechseln und religiösen Veränderungen verbunden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Kastl
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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