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Ötscher
Bergmassiv der Ybbstaler Alpen, Niederösterreich
Der Ötscher ist ein 1893 Meter hoher Berg im südwestlichen Niederösterreich, Teil der Ybbstaler Alpen. Er liegt im Naturpark Ötscher-Tormäuer und wird von den Bezirken Lilienfeld und Scheibbs geteilt. Der Hauptgipfel ist das Wahrzeichen des Mostviertels, während weitere Gipfel wie der Kleine Ötscher und der Herrenstand das Bergmassiv umgeben. Die Gegend ist durch tiefgegraben Schluchten und Täler geprägt, wodurch der Berg nur von Nordwesten zugänglich ist. Der Ötscher ist für seine botanischen Bedeutung bekannt, da der flämische Gelehrte Carolus Clusius im 16. Jahrhundert Pflanzen sammelte. Zudem beherbergt das Gebiet mehrere Höhlen, darunter das Geldloch und das Taubenloch, die bis zu mehrere tausend Meter lang sind. Die Tormäuer und Ötschergräben bilden ein Schluchtensystem, das den Berg von drei Seiten umschließt und den Hauptfluss Erlauf durchlässt. Besucher können den Berg über den Lackenhof am Ötscher erkunden, der mit einem Lift angeschlossen ist. Der Hauptweg führt zum Gipfel mit guter Aussicht. Das Gebiet ist auch für seine Naturwerte bekannt, darunter Braunbären, die bis in die 1970er Jahre nachgewiesen wurden. Die Region bietet Wanderungen, Skifahrten und Erkundungen in der Höhlenwelt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Mitterbach am Erlaufsee
- Seehöhe
- 1893 m
In der Nähe
- Ötscherhöhlensystem1.1 km
- Geldloch1.1 km
- Taubenloch1.3 km
- Felsgebildfe Kuhtritt2.3 km
- Ötscher - Dürrenstein2.2 km
- Wegkapelle3.1 km
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