📷 Bild: Wikimedia Commons
Abri de la Cure
Archäologische Stätte in Baulmes im Kanton Waadt, Schweiz
Der Abri de la Cure ist ein archäologischer Fundplatz in der Gemeinde Baulmes im Kanton Waadt, Schweiz. Er liegt an der Basis einer Felswand, die den Ort übergewalzt. Drei Grabungsstellen wurden 1874 bei der Bauarbeiten an der Route du Suchet entdeckt und 1966 bestätigt. Der wichtigste Fundplatz, der Abri de la Cure, befindet sich im Obstgarten des Pfarrhauses. Der Fundplatz ist als nationales kulturelles Denkmal klassifiziert. Er zeigt mehr als 30 Schichten von Besiedlung, die vom Obereisenzeitlichen bis in die Anfänge des Mittelalters reichen. Die Funde umfassen Tierreste wie Reh und Wildschwein, lithische Werkzeuge aus verschiedenen Mesozeitlichen Epochen sowie Pollenanalysen, die vor allem Haselnuß- und Tilleulbestandteile zeigen. In der Nähe wurden ein menschlicher Schädel und ein prähistorisches Festungsbefestigungsplatz gefunden. Der Abri de la Cure bietet Einblick in die Besiedlungsgeschichte der Region. Die Schichten sind bis zu 7 Meter dick und decken einen Zeitraum von der Obereisenzeit bis in die Anfänge des Mittelalters ab. Die archäologischen Funde belegen eine Vielfalt an Tieren, Werkzeugen und Pflanzen, die die Lebensbedingungen der damaligen Bevölkerung widerspiegeln. Die Umgebung umfasst die Felswand, die den Ort übergewalzt, sowie die nahegelegenen Fundstellen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Höhle
- Ort
- Baulmes
- Adresse
- Rue de la Cure, 1446 Baulmes
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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