Jesuitenkollegium Hadamar

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Jesuitenkollegium Hadamar

Kirchengebäude in Deutschland

Das ehemalige Jesuitenkloster Hadamar liegt im Zentrum der hessischen Stadt Hadamar und umfasst einen historischen Gebäudekomplex aus dem 17. Jahrhundert. Die Anlage besteht aus vier Hauptgebäuden, darunter die Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk, das Kollegium, das alte Pfarrhaus und die Jesuitenaula. Die Kirche, die 1818 zur Pfarrkirche wurde, ist mit barocken Deckengemälden und einem Hochaltar aus der Bauzeit versehen. Die Kolleg- und Klosteranlage umschließt einen Hof und beinhaltet ein weitgehend erhaltenes Treppenhaus. Die Anlage beherbergt heute verschiedene Verwaltungsstellen des Bistums Limburg sowie die katholische öffentliche Bücherei. Die Jesuitenaula, erbaut 1764, dient als Wohnhaus und beherbergt Privatwohnungen. Der Hof zwischen Kolleg und Pfarrhaus trägt den Namen „Franziskanerhof“. Die Gebäudegruppe ist im Südwesten durch eine Mauer abgeschirmt, die als ältester Teil der Anlage gilt. Die Kirche St. Johannes Nepomuk wurde 1755 eingeweiht und 1898 im neogotischen Stil erweitert. Die Kolleg- und Klosteranlage wurde 1757 fertiggestellt und 1764 durch die Jesuitenaula ergänzt. Die Geschichte des Klosters reicht bis 1630 zurück, als die ersten Jesuiten in Hadamar einsetzten. Nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 blieb die Kirche Pfarrkirche, und die Gebäude wurden später von verschiedenen kirchlichen Orden genutzt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft, Konvent
Ort
Hadamar
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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