Burgstall Purk (Moorenweis)

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BurgenLandkreis FürstenfeldbruckBezirk Landkreis Fürstenfeldbruck

Burgstall Purk (Moorenweis)

archäologische Stätte in Deutschland

Der Burgstall Purk ist eine abgegangene Höhenburg auf einer bewaldeten Anhöhe in der Gemeinde Moorenweis im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die Anlage liegt 200 Meter südwestlich der Pfarrkirche Hl. Kreuz in Purk und besteht aus gut erhaltenen Erdwerken einer vierseitigen Wehranlage. Die Anlage wird auf das frühe Mittelalter datiert, obwohl sie im 14. Jahrhundert laut lokaler Überlieferung aufgelassen wurde. Die Burgstall-Purk-Gruppe ist für ihre römischen Funde bekannt, darunter zwei Münzschätze aus der Zeit zwischen 137 und 171 n. Chr. sowie Reste von römischen Gebäuden. Zudem deuten Funde aus der Bronzezeit und Jungsteinzeit auf Besiedlung bis ins 4. Jahrhundert hin. Die Anlage ähnelt dem Burgstall Haldenberg und könnte auf einen Ausbau aus der Zeit der Ungarneinfälle zurückgehen. Im Innenraum stehen zwei Holzkreuze, und jährlich findet eine Waldmesse am 3. Oktober statt. Im Inneren der Anlage gibt es Erdbrücken, die den Zugang zu den Räumen ermöglichen. Die Wallanlagen sind durch Zufahrten im Nordosten und Südwesten unterbrochen. Der Innenraum liegt unter der Wallkrone und ist flach. Es gibt keine Spuren einer steinernen Innenbebauung, was auf eine frühmittelalterliche Nutzung hindeutet. Die Anlage wird als „Burgstall des hohen Mittelalters“ eingetragen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Moorenweis
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Quellen:Burgstall Purk (Moorenweis) (CC0-1.0)

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