Bodendenkmal in Mintraching, #D-3-7039-0268
Archäologische Befunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit im Bereich des ehem. Schlosses von Moosham.
Das Schloss Moosham war ein abgegangenes Wasserschloss am Ortsrand von Moosham in der Gemeinde Mintraching im oberpfälzischen Bayern. Es lag im gleichnamigen Ort und der Gemarkung, westlich des Ortsgebiets, etwa 300 Meter von der Pfatter sowie von der Ortskirche St. Petrus und Klemens entfernt. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Nummer D-3-7039-0268 geführt und umfasst archäologische Befunde aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit. Das Schloss hat seine Ursprünge im Dunkeln, wurde aber 1309 erstmals erwähnt und vermutlich von den Mintrachingern erbaut. Es wechselte mehrfach den Besitzer, unter anderem kurzzeitig in den Besitz der Herzöge von Straubing und später an die Lerchenfelder. 1830 wurde es verkauft und 1851 abgebrochen, zugunsten eines größeren Stadels überbaut. Die Anlage war ein zweigeschossiger Wohnturm mit Ringmauer und einem sieben Meter breiten Burggraben, wie in der Beschreibung von Philipp Apian erwähnt. Daneben gab es ein zweigeschossiges Satteldachhaus mit Treppengiebel und Treppenturm. Das Gutshaus und die Scheune des Landsassengutes aus dem 17. Jahrhundert sind als Baudenkmal unter der Nummer D-3-75-170-19 geschützt.
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- Art
- Schloss, Befund, Bodendenkmal
- Ort
- Mintraching
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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