Dammgut Ritterhude

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BurgenNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Dammgut Ritterhude

ursprünglich eine Burg der Ritter von Hude in Ritterhude im niedersächsischen Landkreis Osterholz

Das Dammgut Ritterhude war ursprünglich eine Wasserburg der Ritter von Hude in Ritterhude, einem Ort im niedersächsischen Landkreis Osterholz. Die Burg wurde 1305 als Ersatz für die zerstörte Burg Hude errichtet und lag strategisch an der Furt über die Hamme, dem einzigen Heerweg zwischen Hamburg und Bremen. Sie war stark befestigt und spielte in verschiedenen militärischen Aktionen eine Rolle, bis sie 1757 im Siebenjährigen Krieg zerstört wurde. Das Gut wurde danach als Rittergut wiederaufgebaut und 1985 unter Denkmalschutz gestellt. Das Dammgut war bis 1775 in der Familie der Ritter von Hude. Danach wurde es von Georg Gröning, einem geadelten Bremer Bürgermeister, erworben, dessen Familie es bis heute besitzt. Die Hofanlage umfasst ein Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert, das um 1757 erweitert und mit Kachelöfen aus dem 18. Jahrhundert ausgestattet ist. Der südöstliche Gutspark wurde nach 1800 im landschaftlichen Stil umgestaltet, und der Wassergraben um das Herrenhaus ist bis heute erhalten. Die Hofanlage umschließt das Herrenhaus mit einem Wassergraben und einer wallartigen Anschüttung. Der südöstliche Gutspark wurde nach 1800 im landschaftlichen Stil umgestaltet und umfasst Alleen und Obstbaumgärten. Die Gräfte sind durch den Wassergraben um das Herrenhaus verbunden. Die Denkmalschutzstatus resultiert aus der historischen und städtebaulichen Bedeutung sowie dem prägenden Einfluss auf das Ortsbild von Ritterhude.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Ritterhude
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Niedersachsen

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