📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Bremervörde
abgegangenes Schloss in Niedersachsen, Deutschland
Das Schloss Bremervörde war einst die größte Schlossanlage im nördlichen Niedersachsen. Es lag an der Oste und war strategisch bedeutsam durch die Furt und den Ochsenweg. Die Burganlage wurde im 12. Jahrhundert errichtet und später zur Residenz der Bremer Bischöfe ausgebaut. Im 17. Jahrhundert wurde die Festung nach Kriegen größtenteils geschleift und abgetragen. Das Schloss verlor an Bedeutung, als die Herren ihren Sitz nach Stade verlegten. 1682 wurde die Anlage größtenteils zerstört. Heute sind nur Reste wie das Kanzleigebäude und ein früherer Stall erhalten. Die Schlossinseln und Wälle sind von der Natur überwachsen, und das Gelände wirkt wie eine natürliche Landschaft. Das Kanzleigebäude dient heute als Museum und beherbergt Ausstellungen zur Geschichte und Geologie der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Niedersachsen
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