📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Froidmont
Kloster in Frankreich
Das Kloster Froidmont war eine Zisterzienserabtei in der Gemeinde Campremy im Département Oise, rund 15 km südöstlich von Beauvais. Es lag am Westrand des Walds von Hez-Froidmont und wurde 1134 von Adelheid von Dammartin mit Unterstützung des Bischofs Odon II. von Beauvais gegründet. Die Abtei gehörte zur Filiation der Primarabtei Clairvaux und blühte unter den Königen Philipp II. und Ludwigs des Heiligen auf. Die Abtei war bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutendes Zisterzienserkloster, das den Ordensregeln treu blieb. Im 15. Jahrhundert litt es unter Angriffen aus England, im 16. unter denen der Calvinisten. Die Ruinen des Klosters sind seit 1988 als Monument historique eingetragen. In der Gemeinde Campremy stehen die Überreste der Grange de Grandmesnil aus dem Jahr 1210. In der Umgebung des Klosters finden sich erhalten gebliebene Bauten wie die Grangie Mauregard 20 km nördlich und die Grangie Parfondeval, die sich zu einem Priorat von Kloster Beaubec entwickelte. Die Abtei war bis 1791 der Auflösung während der Französischen Revolution ausgesetzt. Die Liste der Äbte umfasst Namen wie Manassès, Pierre I., Henri I. und später Kardinäle wie Odet de Coligny und Charles I. de Bourbon.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Hermes
- Erbaut
- 1134
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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