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Obersteinbach
französische Gemeinde
Obersteinbach liegt am Nordrand des Elsass, etwa fünf Kilometer östlich der Grenze zu Lothringen im Tal des Steinbaches, eines Nebenflusses der Sauer. Die Gemeinde ist umgeben von Wäldern und Buntsandsteinfelsen der Nordvogesen. Sie gehört zum Naturpark Nordvogesen und ist ein Straßendorf mit Fachwerkhäusern entlang der Chaussee. Obersteinbach wurde im Mittelalter im Amt Lemberg der Grafschaft Zweibrücken-Bitsch erwähnt. Im 16. Jahrhundert war das Amt Teil der Grafschaft Hanau-Lichtenberg, wodurch die Gemeinde dem lutherischen Bekenntnis zugänglich wurde. Im 19. Jahrhundert war Obersteinbach Zentrum einer Malerkolonie, die hauptsächlich Frauen aus Karlsruhe beherbergte und bis 1918 bestand. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Felsenburgen, darunter der Wasigenstein, der Schauplatz des Waltharilieds ist. Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Martin und die evangelische Kirche mit Fachwerkdetails prägen das religiöse Leben. Wanderwege führen zu Burgruinen und pittoresken Felsen. Die Geschichte der Malerkolonie wurde in einem Buch dokumentiert.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Bas-Rhin
- Seehöhe
- 430 m
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