St. Wiperti

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St. Wiperti

Kirchengebäude in Quedlinburg, Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt

St. Wiperti ist eine romanische Kirche südwestlich des Burgberges in Quedlinburg. Sie war einst ein zentraler Ort des sächsisch-ottonischen Königshofs und wurde im 10. Jahrhundert erweitert. Die Anlage ist als Wipertikloster im Quedlinburger Denkmalverzeichnis eingetragen. Die Kirche und ihre Krypta sind architektonische Meisterwerke der Romanik und dokumentieren die wichtige Rolle des Ortes in der Geschichte der Ottonen. Die Kirche war bis ins 15. Jahrhundert ein bedeutender Treffpunkt für Hofe und Repräsentationen. Sie war Teil der Osterpfalz der Ottonen und diente als Versammlungsort für verschiedene Völker. Im 16. Jahrhundert wurde sie als evangelische Pfarrkirche genutzt, bis sie 1812 an die Stadt Quedlinburg fiel. Seit 1954 ist sie katholische Filialkirche und seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Restaurierungen in den 1950er Jahren und die Sanierungsmaßnahmen im 21. Jahrhundert sicherten die Bausubstanz. Die Kirche beherbergt einen Flügelaltar aus dem Jahr 1485 sowie Wandteppiche von Christine Leweke. Die Fenster und die Krypta wurden in den Jahren 2006–2008 neu verglast. Das Gutshaus aus dem Jahr 1900 und der Wipertifriedhof mit seinen felsengeschlagenen Grüften sind ebenfalls Teil des denkmalgeschützten Gebiets. Die Anlage umfasst zudem einen Schafstall und eine historische Grundstückseinfriedung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Quedlinburg
Baustil
Romanische Architektur
Architekt
Max Schneck
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt

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