📷 Bild: Wikimedia Commons
Museum Lyonel Feininger
Museum für grafische Künste in Quedlinburg
Das Museum Lyonel Feininger in Quedlinburg ist ein Personalmuseum, das 1986 gegründet und 2006 in die Stiftung Moritzburg übernommen wurde. Es ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und Teil der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Die Sammlung umfasst Werke des Bauhaus-Künstlers Lyonel Feininger, die von Hermann Klumpp gerettet wurden, und zählt zu den umfangreichsten geschlossenen Beständen seiner Werke weltweit. Das Museum dokumentiert alle Schaffensperioden Feiningers in Deutschland von den 1890er Jahren bis 1937. Es wurde 1997 mit einem Neubau erweitert, der zusätzliche Ausstellungsfläche bietet. Die Sammlung umfasst auch Werke von Künstlern wie Lovis Corinth und Paul Klee sowie Dauerleihgaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Ausstellungen fokussieren auf grafische Künste und thematisieren die Familie Feininger sowie die Geschichte des Museums. Die Ausstellungsfläche umfasst mehrere Räume, darunter eine Dauerausstellung zu Leben und Werk von Lyonel Feininger. Die Sammlung umfasst Grafiken, Radierungen, Lithografien und Holzschnitte, die aufgrund ihrer Lichtempfindlichkeit nur in wechselnden Präsentationen gezeigt werden. Die Ausstellungen laden zum Entdecken und Erleben ein und beleuchten die kreative Künstlerfamilie sowie die wechselvolle Geschichte des Museums.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Kunstgalerie
- Ort
- Quedlinburg
- Adresse
- Schlossberg 11, 06484 Quedlinburg
- Erbaut
- 1986
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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